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20.01.2008 16:47
Bilder einer StraßeOstseestraße in Berlin-Pankow (Prenzlauer Berg) Planung der Straße - der Ostseeplatz
Die Kastanien und Platanen stehen seit ?? Der Platz und die Straße wurden am 23. Januar 1913 benannt/eingeweiht. Die Bepflanzung erfolgte zu diesem Zeitpunkt (?) - also im Herbst 1912 (?). Die Kriegsereignisse gingen an ihnen nicht spurlos vorbei. An der Ostseite des Platzes befand sich ein Luftschutzbunker, später eine Flak-Stellung.
Aus Hobrechts Planung ist im Zuge der Ostseestraße die breite Mittelpromenade bis heute erhalten geblieben. Sie reicht im Zuge des Stadtringes von der "Oderbruchkippe" (im weiteren Verlauf der Michelangelostraße) über die Seestraße bis an den Beginn der Autobahn BAB 100 in Wedding (Rehberge).
Ohne Kultur geht es nicht. Obzwar die im Oval am Ostseeplatz aufgestellten Kastanien bei vollem Laub einen herrlichen Dom der Ruhe im Großstadtlärm der Ost-West-Verbindung bilden.
1945 kamen die Truppen der "Roten Armee" kämpfend von Norden her; entlang der Hosemannstraße nach Süden vor und stießen am Ostseeplatz auf Widerstand.
Die Eckbebauung zur Greifswalder Straße Ende der 1920iger Jahre begann an der Greifswalder Straße die Bebauung der Ostseestraße mit einem Wohnblock im Karree zur Mandelstraße.
Bebaung zu Beginn der 30iger angrenzend zur "Carl-Legien"-Wohnsiedlung Mit dem Bau der von Bruno Taut geplanten Wohnsiedlung zwischen Grell- und Ostseestraße wurden auch die Bauten zwischen Gubitz- und Sültstraße errichtet. (Gewerkschaftsbauten)
Blockbebauung an der Ecke Gubitz-/ Ostseestraße.
Bebauung am Ostseeplatz aus den 30iger Jahre Der freie Raum im Süden des Ostseeplatzes wurde in der Mitte der 30iger Jahre mit 4-geschossigen Häusern mit einem begrünten Innenhof bebaut.
Skulpturen an den vier Eck-Häusern des Karrees südlich vom Ostseeplatz entsprechen dem Zeitgeist der 30-er Jahre.
Nicht versäumt wurde (zu Zeiten von Tante-Emma-Laden) an diesen Karreeecken kleine Läden zur Erdgeschosswohnung zu projektieren. Die Heute nur noch zur Roelckestraße erhalten sind.
Bei Ausschachtungen für den Häuserblock wurde ein eiszeitlicher Findling ausgehoben und aufgestellt. 1985 wurde er anläßlich des 40-jährigen Kriegsendes mit einer Gedenktafel für die "Rote Armee" versehen.
Bauten der 50iger: aus der Zeit der "Stalinallee" Zur Bauzeit der "Stalinallee" wurden die Bauten nördlich der Ostseestraße ausgeführt. Bauweise noch in traditionellen Ziegeln errichtet. Ziegel aus abgeputzten Trümmersteinen, auch andere Bauteile kamen aus den in der Innenstadt geräumten Kriegstrümmern, zum Beispiel neu emallierte Ausgussbecken.
Bauten im Geist der Zeit: große, lichte Räume; freizügige Treppenhäuser; vielleicht eine Nummer kleiner als in der Stalinallee im Zentrum Berlins. Aber Bauten in den Wohngrößen der 50iger Jahre. Eine Wohnfläche entlang der Ostseestraße und der Paul-Grasse-sttraße bis an die nördliche Grenze des Innenstadtbezirkes Prenzlauer berg. Der zusammen mit dem Stadtbezirk Weißensee und dem Stadtbezirk Pankow, 2002 im Großbezirk Pankow von Berlin aufgeht.
In den 1990iger Jahren wurde die Straßenansicht in die Denkmalsliste Berlins aufgenommen. Die Bauten dieser Epoche erstrecken sich rechts und links der Gubitzstraße.
Bis zum Bau der Wohnhäuser lag zwischen der Ostseetraße und dem Gewerbestreifen im Süden des ehemaligen Stadtbezirk Weißensee landwirtschaftliche Fläche, Kleingärten und eine Hochspannungsleitung.
Plattenbauten der 60iger Bevor die "industrielle Bauweise" der Plattenbauten für die Großsiedlungen in Marzahn begann wurden in zentralen Unternehmen vorgefertigte Blöcke für den Bau von Typenbauten genutzt.
Bauträger dieser Bauten waren die Wohnungsbaugenossenschaften der KWV (kommunale Wohnungsverwaltung).
Häuser mit Balkone auf der Südseite - straßenabgewandt - und einem begrünten Innenhof, in der Tradition von Bruo Taut.
Wohnbau der 90iger Jahre Die Baulücke an der Sültstraße von der Bebauung entlang der Prenzlauer Allee, mit Typen-(Platten-)bauten wurde nach der Wende in "freier Architektur" in den 1990iger Jahren geschlossen.
Gewerbebau der 90iger Jahre In den 70iger Jahren wurde am östlichen Ausläufer nördlich der Ostseestraße ein Neubau für das Luftfilter-Werk errichtet. Dessen Produktionsfläche im Innern der Stadt wurde zu klein. Durch die "Wende" 1990 nicht mehr für die Produktion des "RGW" zuständig, gingen die Produktionszahlen zurück, das Werk wurde eingestellt. Die vorhandene Immobilie wurde mit einem Neubau überbaut, in zwei Stockwerken ein Baumarkt und ein "Kaisers"-Kaufmarkt, ein Fitnessstudio mit Sauna und Büroräume, die nicht ausgelastet sind.
Gewerbe-Projekt des neuen Jahrhunderts
Die Straßenecke zur Greifswalder Straße vorher von einer Bauschlosserei genutzt, zwischenzeitlich ein Gebrauchtwagen-"Platz" wird nun zum Ärzthaus (typische Investition im Osten aus der Mitte der 1990iger). Und die Ecke Greiswalder-/ Ostseestraße wird mit einem weiteren Bürohaus mit Verkaufsflächen (MediaMarkt) baulich geschlossen.
gewerblich genutzte Freifläche
Bebaubar entlang der Ostseestaße ist jene gewerblich genutzte Freifläche am Nordwestende der Straße. Typische Nutzung in den 2000erJahren: Autohaus, Gebrauchtwagenhandel, ein Heizungs-Fachhandel. Und Mitte des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts (oder auch des dritten Jahrtausends) ein Aldi- und ein Rewemarkt mit ausreichend Parkflächen bieten endlich eine "ausreichende" Versorgung mit Discountern für die Wohngegend entlang dieser seit 100 Jahren entstehenden Wohnbauten oder vielmehr für deren Bürger.
Bilder einer Straße Nord-Süd-Wege von Weißensee nach BerlinUrsprünglich führten die Wege aus der stadt berlin nach Norden entlang der Schönhauser Allee, entlang der Prenzlauer Allee und etwa dort lang wo heute die Roelckestraße verläuft mit Ziel westlich des Weißen See also auf einer anderen Trasse als die heutige Greifswalder Straße. Ost nach WestDie Ostseestraße verläuft aus Südost nach Nordwest und die querenden Straßen in Richtung Berlin-Mitte entsprechend — von Nordost nach Südwest. Einst war die Ostseestraße von Hobrecht als der äußere Ring geplant, läuft jedoch heute in Fortführung des Innenstadt-Autobahnringes A100 und bildet die C-Trasse um die Stadt. Diese Trassenführung wird allerdings bricht derzeit an der Michelangelostraße ab: durch die "Oderbruchkippe" oder vornehmer den Volkspark Prenzlauer Berg und nördlich davon den Kleingartenanlagen, die an den jüdischen Friedhof grenzen versperrt. Ein grünzug der allerdings eine Verbindung vom Grün des Umlandes in die innere Stadt hineinreicht und für das Stadtklima von bedeutung ist. Die Straßen Die Greifswalder Straße Die Mandelstraße (bis 1913: Straße 23) Die Hosemannstraße Die Gubitzstraße Die Goethestraße Die Sültstraße Schließlich begrenzt die Prenzlauer Allee Der Erich-Weinert-Platz ist eine
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